Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt,  wurde gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftlerteam mit dem Publikationspreis („Best Paper Award“) des renommierten „Global Spine Journal“ ausgezeichnet. Die ausgezeichnete Publikation definierte anhand eines Punktescores die optimale Therapie für Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen und hat damit weltweiten Einfluss auf die tägliche Arbeit von Wirbelsäulenchirurgen. Die Auszeichnung wird im Mai anhand des Global Spine Congress in Mailand verliehen. Prof. Kandziora sagte als er von der Preisverleihung erfuhr „ich freue mich sehr damit einen Beitrag zur besseren Behandlung unserer wirbelsäulenverletzten Patienten leisten zu können“.

GSJ Best Paper Award

Zahl der Unfälle mit E-Bikes und Pedelecs erreicht in Deutschland einen Rekordwert Wirbelsäule häufig betroffen

Immer öfter passieren Unfälle mit Fahrradfahrern, die mit Elektromotor unterwegs sind. Gegenüber dem Jahr 2015 sind die Unfälle im Jahr 2016 deutlich gestiegen. Besonders ältere Menschen verunglücken mit Pedelecs. Speziell die Wirbelsäulenverletzungen nehmen zu. Daher empfiehlt die Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) besonders für ältere Menschen das Tragen sog. Wirbelsäulenprotektoren.

Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs in Deutschland ist 2016 stark gestiegen. Fahrer von Rädern, die durch einen Elektromotor beim Treten verstärkt werden, waren von Januar bis September in 3214 Unfälle verwickelt, bei denen 46 Menschen ums Leben kamen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies entspricht einer Steigerung um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als 2313 Unfälle mit 26 tödlich Verletzten registriert wurden.

Nach Angaben des Leiters der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, sei ein Grund für die zunehmende Zahl an Unfällen, dass immer mehr solcher Fahrräder verkauft werden. Aber auch die Geschwindigkeiten die mit den Pedelecs zu erreichen sind spielen eine Rolle.

Durch die Elektrounterstützung fahren vor allem immer mehr ältere Menschen Rad und dies ungeschützt ohne Helm und Wirbelsäulenprotektoren, bei oft mehr als den erlaubten 25 Kilometer pro Stunde.

Die Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) empfiehlt deshalb speziell älteren Menschen sogenannte Wirbelsäulenprotektoren zu tragen, dazu der Vizepräsident der Fachgesellschaft und Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie an der BGU Frankfurt am Main, Prof. Dr. Frank Kandziora. „Die relative hohe Geschwindigkeit, gepaart mit der nicht selten verringerten Knochendichte des alten Patienten kann speziell an der Wirbelsäule zu verheerenden Verletzungen führen“.

Wirbelsäulenbrüche zum Teil mit Nervenverletzungen und Lähmungserscheinungen die eine operative Versorgung bedürfen sind mögliche Folgen. „Wirbelsäulenprotektoren bieten, ähnlich wie Fahrradhelme, zwar keinen vollständigen Schutz können aber oft die Verletzungsschwere reduzieren“ sagte Prof. Dr. Frank Kandziora am Rande der Vorstandstagung der Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) in Frankfurt am vergangenen Wochenende.

E-Bikes boomen weiter

Der Zweiradindustrieverband schätzte die Zahl der Pedelecs und zulassungspflichtigen E-Bikes auf deutschen Straßen zuletzt im Jahr 2015 auf rund 2,5 Millionen, das entspricht rund 3,5 Prozent der 72 Millionen Fahrräder. Die Statistik über Unfälle mit Pedelecs und E-Bikes wird beim Statistischen Bundesamt seit 2014 geführt. 

 

Artikel aus der "Frankfurter Neue Presse"

 

Prof. Kandziora eröffnete am 9.1.17 in Strasbourg als Vize-Präsident der europäischen Wirbelsäulengesellschaft (Eurospine) den europaweit ersten Fortgeschrittenenkurs („Advanced Course“) für Wirbelsäulenchirurgen. Die EuroSpine Advanced Kurse erlauben gemeinsam mit einer praktischen Ausbildung (Fellowship) den Erwerb des „Advanced Spine Diploma“. Dabei handelt es sich um ein Fortbildungszertifikat für bereits ausgebildete Wirbelsäulenchirurgen mit dem Ziel die Qualität in der Wirbelsäulenchirurgie europaweit zu verbessern. Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU Klinik Frankfurt, sagte “diese Qualitätssicherungsmaßnahme wird die Wirbelsäulenchirurgie in Europa für unsere Patienten noch besser und sicherer machen. Wir freuen uns sehr darüber als eine von 2 Kliniken in Deutschland zur Ausbildung der erfahrenen Wirbelsäulenchirurgen beitragen zu dürfen“. Derzeit befindet sich je ein Facharzt aus der Tschechischen Republik und aus Belgien zur wirbelsäulenchirurgischen Ausbildung im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU.

 

Zweitmeinungen sind wichtig!

 

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie unterstützt das Zweitmeinungsportal der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Das Angebot zur Einholung einer Zweitmeinung richtet sich an alle Patienten, bei denen eine Wirbelsäulenoperation indiziert wurde. Die Terminvereinbarung kann unter Tel. 069/4752020 erfolgen.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=5JHJT_5v3BI

Prof. Dr. Frank Kandziora wurde auf dem Jahreskongress in Berlin zum Vize-Präsidenten der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) gewählt. Er wird damit das Präsidentenamt im Oktober 2017 auf der Jahrestagung der Gesellschaft in Dublin, Irland übernehmen. EUROSPINE vertritt als Dachverband der nationalen europäischen Wirbelsäulengesellschaften 27 Nationen mit ca. 8000 Mitgliedern europaweit und ist damit die zweitgrößte Wirbelsäulengesellschaft der Welt.

 

 

 

 

 

Weiterbildung und Aufklärung

 

Auch in diesem Jahr führen Prof. Kandziora und sein Team vom Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie und Main BG Med MVZ Neurochirurgie wieder Weiterbildungsveranstaltungen für ärztliche Kollegen durch. Darüber hinaus wird aber auch eine Aufklärungsveranstaltung für „Jedermann“ angeboten zum Thema „ Ursache, Behandlung und Prophylaxe von Rückenschmerzen“. Hier und hier erfahren Sie mehr

 

Unter dieser Überschrift hat der Hessische Rundfunk erneut Filmaufnahmen in der BGU Frankfurt durchgeführt. Dabei stellte Prof. Kandziora neben dem hochmodernen Operationssaal (BrainSuite ICT) des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie, 3-D Brillen vor, die gemeinsam mit der AO (Arbeitsgemeinschaft Osteosynthese) entwickelt werden. Diese Brillen sollen zukünftig durch eine optimierte Integration aller im OP verfügbaren Informationen die Arbeit des Operateurs erleichtern und damit die Behandlung der Patienten sicherer machen.

 

Herr Prof. Kandziora zählt auch 2016 erneut zu den „Top-Medizinern Deutschlands“. Dies ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus in Deutschlands größter Ärztebewertung. Herr Prof. Kandziora befindet sich seit 2006 ununterbrochen auf der Liste der besten „Wirbelsäulenspezialisten“.

Prof Kandziora übernimmt Vorsitz.

 

Prof. Kandziora hat zum Jahreswechsel planmäßig den Vorsitz in der Sektion „Wirbelsäule“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) übernommen. Die Wirbelsäulensektion der DGOU  entwickelt und bearbeitet wissenschaftliche Fragestellungen,  berät das Präsidium der DGOU und vertritt die deutschen Orthopäden und Unfallchirurgen im Vorstand der deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG).

…so heißt die neue Informationsoffensive der DGUV (Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) für die Herr Prof. Kandziora ein ausführliches interview gab. Wesentliches Thema war dabei der „Hexenschuss“ und die Möglichkeiten Rückenschmerzen vorzubeugen. Hier können sie mehr darüber lesen …  http://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/rueckengesundheit-ein-hexenschuss-ist-meist-harmlos_94_332356.html

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